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Metallindustrie Abwasserbehandlung

Für Schwermetallreduktion, Cyanidoxidation und kontrollierte Fällung in Galvanik-, Chrombeschichtungs-, Elektroplattierungs- und Metallbearbeitungsanlagen garantieren wir die Einhaltung der Grenzwerte für Cr, Ni, Zn, Cu und CN.

Für Schwermetallreduktion, Cyanidoxidation und kontrollierte Fällung in Galvanik-, Chrombeschichtungs-, Elektroplattierungs- und Metallbearbeitungsanlagen garantieren wir die Einhaltung der Grenzwerte für Cr, Ni, Zn, Cu und CN.

Metallindustrieabwässer gehören aufgrund der enthaltenen schweren Metalle (Cr6+, Cr3+, Ni, Zn, Cu, Pb, Cd) und Cyanid zur gefährlichsten Kategorie industrieller Abwässer. Selbst in geringen Mengen stellen sie ein ernsthaftes Risiko für die menschliche Gesundheit und die Umwelt dar.

Typische Parameter: pH 2-12 (Säure-/Basenbäder), Cr6+ 50-500 mg/L, Ni 20-200 mg/L, Zn 50-300 mg/L, CN 10-100 mg/L, Öl 50-300 mg/L, Phosphat 100-1.000 mg/L. Das Abwasservolumen ist gering (10-200 m³/Tag), aber die Konzentrationen sind sehr hoch.

Deshalb basiert die Metallreinigung auf einem chemischen Reduktions-/Oxidations- + Neutralisations- + Fällungs Prozess. Biologische Behandlung wird aufgrund der Metalltoxizität nicht verwendet; chemische Behandlung ist entscheidend. Arsistek entwirft prozessspezifische Lösungen für die Branche, einschließlich Galvanisierung, Hartverchromung, Verzinkung, dekorative Beschichtung und elektronische PCB-Herstellung.

Kritische Eigenschaften von Abwasser aus der Metallindustrie

In der Metallindustrie müssen Abwässer quellengetrennt werden – jeder Badtyp erfordert eine andere chemische Lösung. Chromabfälle benötigen Reduktion, Cyanidabfälle Oxidation, und Säure-Base-Bäder benötigen lediglich Neutralisation. Um eine Vermischung zu vermeiden, sind separate Sammelleitungen erforderlich.

Cr6+ (Chromat, Dichromat) ist äußerst giftig (krebserregend). Zunächst ist eine Reduktion zu Cr3+ (SO2, NaHSO3, Eisensulfat) zwingend erforderlich. Anschließend wird es als Hydroxid ausgefällt. Cr6+ darf niemals direkt deponiert werden.

Cyanid zersetzt sich ebenfalls nicht natürlich. Durch alkalische Chlorierung (NaOCl + NaOH, pH > 10) wird es zunächst zu Cyanat und dann zu Stickstoff und CO2 umgewandelt. Bei falschem pH-Wert kann HCN gasförmig entweichen, was tödlich ist. Ein pH-Alarm-System ist im Anlagendesign kritisch.

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mg/L Cr6+ Auslass

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mg/L Cr Gesamt

0 <

mg/L Cyanid Gesamt

0 %

Effizienz der Schwermetallentfernung

Metallbehandlungsprozessfluss

Abwasserleitungen werden separat gesammelt und nacheinander behandelt:

  1. Kromleitung: pH auf 2-3 einstellen → Cr6+ Reduktion (SO2/NaHSO3, ORP < +250 mV)
  2. Syanidleitung: pH 10-11 → NaOCl + NaOH Oxidation (ORP > +600 mV)
  3. Andere Schwermetalle (Ni, Zn, Cu) werden in einem separaten Tank gesammelt
  4. Alle Leitungen vereinigen sich im Neutralisationstank (pH 8.5-9.5)
  5. Polelektrolyt Dosierung + Flockung
  6. Lamella oder Sedimentationsbecken
  7. Sandfilter + (falls erforderlich) selektiver Ionenaustausch
  8. pH Endjustierung + Entladung
  9. Schlamm Entwässerung (Filterpresse)

Verwendete Chemikalien und Ausrüstung

  • Cr6+ Reduktion: Natriummetabisulfit (Na2S2O5), Eisensulfat
  • CN Oxidation: Natriumhypochlorit (NaOCl 12%), Natronlauge
  • Neutralisation: Gelöschter Kalkmilch Ca(OH)2 oder NaOH
  • Fällung: Polyaluminiumchlorid (PAC) + Polymer
  • Erweiterte Behandlung: Harz-Ionenaustauscher (zur Gewinnung von Ni, Cu)
  • Ausrüstung: ORP-gesteuerte Dosierpumpen, pH-Sonde (Notfall), Filterpresse, Lamellenabscheider
  • Automatisierung: SCADA + PLC mit pH/ORP/Durchfluss Sofortkontrolle

Gefährliche Abfallwirtschaft und Metallrückgewinnung

Abwässer aus der Metallindustrie haben den Status gefährlicher Abfall (KOD 19-08). Es ist erforderlich, sie an lizenzierte Entsorgungsanlagen zu übergeben und mit dem UATF (Nationaler Abfalltransportformular) zu verfolgen. Die Entsorgungskosten sind hoch (2.000-5.000 TL/Tonne). Daher ist es wichtig, das Volumen des Schlamms zu minimieren.

Wertvolle Metalle wie Nickel und Kupfer können Ionen-Austauscherharze oder elektrochemische Zellen zurückgewonnen werden. Das gewonnene Metall kann an zertifizierte Recyclinganlagen verkauft werden, was zusätzliches Einkommen generiert. Diese Investition amortisiert sich in 2-4 Jahren.

Rechtlicher Rahmen: Verordnung über die Kontrolle gefährlicher Abfälle, SKKY Sektor Tabelle (Tabelle 14 für Galvanisierung), Chemikalienverordnung. Ein ISO 14001 Umweltmanagementsystem wird ebenfalls für die Anlage empfohlen.

Vorteile der Metallabwasserlösung

Cr6+ Reduktionsgarantie Garantie für den Ausgang von Cr6+ &lt; 0,1 mg/L durch ORP-gesteuerte Dosierung.
Cyanid sichere Oxidation pH kontinuierliche Überwachung, doppelte Sicherheitsventil CN Oxidationssystem.
Metallrückgewinnung Eisen und Kupfer durch Ionenaustausch zur Gewinnung von Edelmetallen.
Schlammminimierung Optimale pH/Dosierungskontrolle mit einer Reduzierung des Volumens gefährlicher Abfälle um 40 %.
Intelligentes Alarmsystem HCN-Gasdetektion, pH-ORP-Schwellenalarme, automatische Ventilschließung.
UATF Integration Unterstützung bei der Einhaltung der Vorschriften im Prozess des Transports gefährlicher Abfälle.

Referenzen aus der Metallbranche

Referenzen zur Entfernung von Schwermetallen, die wir in Galvanik-, Chrombeschichtungs- und Elektronikproduktionsanlagen abgeschlossen haben.

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Häufig gestellte Fragen

6 Soru

Für kleine Galvanikanlagen, die bei 10 m³/Tag beginnen, kann ein kompaktes Paket System entworfen werden. Das Volumen ist klein, aber aufgrund der hohen chemischen Dichte ist ein standardmäßiges Konzentrationsmanagement erforderlich.

ORP (Redox-Potential) Sensor ermöglicht eine Echtzeitüberwachung. Wenn Cr6+ vollständig zu Cr3+ reduziert wird, fällt der ORP unter +250 mV. Die automatische Dosierpumpe arbeitet entsprechend diesem Signal. Ein Ersatzsensor + Alarm sind erforderlich.

Definitiv nein. Bei Kontakt mit Säure entsteht tödliches HCN-Gas. Es muss unbedingt durch alkalische Chlorierung behandelt werden, danach muss die Messung mit CN < 0,1 mg/L verifiziert werden. Inkonsistente Anwendungen führen zu strafrechtlicher Verantwortung.

In Metallbearbeitungsanlagen gibt es Rückstände von Walzöl und Schneidflüssigkeit. UF-Membran oder Kartuschenfilter werden mechanisch getrennt. Anschließend werden die verbleibenden Emulsionen mit einem chemischen Demulgator zersetzt.

Reines Nickel wird auf dem Markt zwischen $15-22/kg bewertet. Eine Anlage, die monatlich 200 kg Nickel zurückgewinnt, kann jährlich Einnahmen von 40.000-50.000 USD erzielen. Die Investition in Harze amortisiert sich in 2-3 Jahren.

Ja. In der PCB-Herstellung finden sich ammoniakhaltige Kupferreduzierer, Formaldehyd und Chelatbildner wie EDTA. Chelatierte Metalle werden nicht durch Standardhydroxidabscheidung entfernt — es sind Säurezersetzung + Ozonoxidation erforderlich. Ein spezielles Prozessdesign ist wichtig.

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